Leitbild

Unser Leitbild für den

 

WaKi

 

 

Die Kinder der heutigen Zeit werden in eine schnelllebige und mediale Welt hineingeboren. Was Menschen sich in der frühen Kindheit an Grundfertigkeiten, Werthaltungen und Überzeugungen aneignen, spielt eine große Rolle dafür, wie sie sich in ihrem weiteren Leben sich selbst, ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt gegenüber verhalten.

Wir möchten ihnen die Möglichkeit in einem natürlichem Umfeld geben ihre eigene Persönlichkeit zu erfahren und zu entwickeln mit Zeit und Raum. Den Waldkindern steht ein Wiesen- und ein angrenzendes Waldgelände zur Verfügung. Dort können sie ihre natürliche Neugier, ihrem Bewegungsdrang und auch dem Bedürfnis nach Ruhe nachgehen. Der Tagesablauf ist geprägt durch klare Strukturen, Wiederholungen und Regeln.

Durch den täglichen, nahezu kontinuierlichen Aufenthalt im Freien trägt der Waldkindergarten zur gesunden psychomotorischen Entwicklung der Kinder bei. Durch den nahezu spielzeugfreien Raum wird die Kreativität gefördert. Ökologische Zusammenhänge können im täglichen Leben erforscht und geklärt werden. Die Waldkinder erleben sich als wertvollen Teil der Kindergartengruppe und dem Kreislauf der Natur. Ein Umweltbewusstsein wird verinnerlicht, Nachhaltigkeit wird gelebt. Der Waldkindergarten ist geprägt durch einen respektvollen und würdevollen Umgang untereinander. Eine positive Zusammenarbeit mit den Eltern, geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, ist ein wichtiger Baustein des Waldkindergartens.

Die Rolle der pädagogischen Fachkräfte sehen wir als begleitend, schützend, ermutigend. Sie nehmen mit ihrem Verhalten eine Vorbildfunktion für die Kinder ein.

Die Kinder sollen sich zu eigenverantwortlichen kleinen Weltenbürgern entwickeln können. Respekt und Toleranz gegenüber Mensch und Natur prägen das tägliche Miteinander.

Die Kinder sollen mit einem gesunden Selbstbewusstsein, gestärkt und neugierig als eigenständige Persönlichkeit ihren nächsten Schritt im Leben bewältigen können.

 

Das Leitbild wurde erarbeitet von:

I. Michelberger, S. Werdin, H. Holzwarth, F. Ostertag, H. Rieber